Alles von A bis Z über unsere Schule

Sie haben Fragen zum Schulleben an der Wolfhelmschule?

 

Mit unserem Eltern-ABC erhoffen wir uns, Ihnen Auskunft über wesentliche Fragen rund um das Schulgeschehen und unsere pädagogischen Leitideen geben zu können. Schauen Sie doch einfach mal rein. Von A wie Allgemeines bis Z wie Zusammenarbeit.

Aller Anfang ist schwer

Das gilt auch für den Schulanfang! Erleichtern Sie ihrem Kind den Anfang und geben Sie ihm Zeit, sich in Ruhe an den neuen Lebensabschnitt zu gewöhnen. Dieses "ABC für Eltern" will Ihnen dabei helfen.

 

A wie Anfang

Wir haben einen offenen Unterrichtsanfang. Alle Kinder, die zur ersten Unterrichtsstunde Schule haben, gehen zwischen 7.45 Uhr und 8.00 Uhr direkt in den Klassenraum. Ab 7.30 Uhr befindet sich eine Aufsicht auf dem Schulhof. Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr. Meistens fängt der Tag mit der Freiarbeit an.

 

B wie bewegter Unterricht

Die moderne Grundschule hat sich sowohl bezüglich der Inhalte als auch der Methoden verändert und versucht, Lerninhalte auf möglichst spielerische und vielfältige Weise zu vermitteln. Kinder sind aktive Lerner und beschäftigen sich mit Themen und Fragen, die für sie von Interesse sind. Sie vertiefen diese nach ihren Bedürfnissen. Dafür brauchen Sie genügend Zeit und Raum sowie ein ausgewogenens Verhältnis von Bewegung und Ruhe. "Freiarbeit", Lernen an Stationen und Werkstattarbeit sowie kooperative Lernformen bieten immer wieder kleine Gelegenheiten, sich zu bewegen und Kinder können ihre eigenen Neigungen und Interessen einbringen.

 

C wie Chaos

Es ist kein Chaos ausgebrochen, wenn Kinder während des Unterrichts durch die Klassen gehen, im Nebenraum oder auf dem Flur sitzen und an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten. In der Grundschule haben sich Unterrichtsformen durchgesetzt und bewährt, die Sie aus ihrer eigenen Schulzeit vermutlich nicht kennen. Freiarbeit, kooperative Lernformen, Lernen an Stationen und Werkstattarbeit bieten den Kindern eine individuelle Lernumgebung und fördern das selbständige Lernen.

 

D wie Druckschrift

Ihr Kind lernt Schreiben und Lesen mit Druckbuchstaben. Überall treffen Kinder auf Druckbuchstaben und können schon bald Firmenschilder, Plakate, Zeitungsüberschriften und Ähnliches entziffern. Das unterstützt den Leselernvorgang. Das Schreiben von Druckbuchstaben ist für die ungeübten Kindehände einfacher. Später, wenn die Hand ans Schreiben gewöhnt ist, lernen die Kinder die VA, das bedeutet: Vereinfachte Ausgangsschrift

 

E wie Elternmitwirkung

Elternabend

Elternabende sind wichtige Treffen für Eltern und Lehrer! Hier bekommen Sie Informationen über Fächer, Lerninhalte, Methoden und Unterrichtsprojekte.

Elternsprechtag

Beim Elternsprechtag informieren die LehrerInnen Sie in Einzelgesprächen über die Entwicklung Ihres Kindes in der Schule, also über das Arbeits- und Sozialverhalten und über Lernerfolge oder Lernschwierigkeiten.

 

Förderverein

Der Förderverein unterstützt die Schule bei der Förderung aller Kinder mit zahlreichen Projekten. Dabei leistet er finanzielle und praktische Hilfe. Darüber hinaus trägt er dazu bei, den Kontakt von Eltern zueinander zu pflegen. Neue Mitglieder sind immer herzlich willkommmen. Die Vorstandsvorsitzende Frau Jagodzinsky und Frau Toermer stehen Ihnen gerne zur Verfügung!

FV_Wolfhelmschule@gmx.de

Pro Pänz

Im Elternverein Pro Pänz sind Eltern Mitglied, deren Kinder in der Offenen Ganztagsschule sind. Die Vorstandsvorsitzende Frau Fenners steht Ihnen gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung!

pro-paenz-dansweiler@gmx.de

 

F wie Fehler

Ihr Kind will Schreiben und Lesen lernen. Schon bald wird es anfangen kleine Wörter, Sätze und Nachrichten zu schreiben. Nehmen Sie alle Schreibansätze und Versuche sich mitzuteilen ernst. Freuen Sie sich darüber und ermutigen Sie ihr Kind immer wieder zum Schreiben! Machen Sie sich keine Sorgen um Fehler-das Sprechen hat ihr Kind auch über viele fehlerhafte Zwischenstufen gelernt. Der Text hat seinen Sinn erfüllt, wenn SIE die Botschaft verstanden haben.

 

G wie Geduld

In der Schule brauchen die Kinder und die Lehrer täglich sehr viel Geduld. Wir Erwachsene müssen geduldig warten können, bis sich der Lernfortschritt einstellt, den wir uns erhoffen. Wir sollten jedoch immer beachten, dass das Lernen durch nichts dauerhafter behindert wird, als durch Hektik, Ungeduld, Vorwürfe und Angst vor Versagen! Die LehrerInnen beobachten ihre SchülerInnen sorgfältig, damit die richtigen Hilfen frühzeitig gegeben werden können. 

 

H wie Hausaufgaben

Hausaufgaben haben den Sinn, ihrem Kind eine kleine, tägliche Pflicht aufzuerlegen, die es selbständig bewältigen soll. Lerninhalte sollen vertieft werden. Unterstützen Sie ihr Kind bei Bedarf bei den Hausaufgaben. "Hilfe zur Selbsthilfe" sollte das Motto hierbei lauten. Beantworten Sie die Fragen ihres Kindes und helfen Sie ihm, die Aufgabenstellungen zu begreifen.

Führen Sie ihr Kind zu eventuellen Fehlern hin, korrigieren sie diese jedoch nicht selbst. So unterstützen Sie die Entwicklung ihres Kindes zur Eigenständikeit.

 

I wie Informationen

Wichtige Informationen der Schulleitung oder der KlassenlehrerInnen bekommt ihr Kind in der Regel schriftlich ausgehändigt (gelbe Postmappe). Kleine Mitteilungen schreiben die Kinder, sobald wie möglich, selbst in ihren Schulplaner.

 

K wie Krankheit

Sollte ihr Kind krank sein, benachrichtigen Sie bitte morgens früh die Eltern eines Klassenkameraden, der den LehrerInnen die Nachricht weiterleiten kann. Eine schriftliche Benachrichtigung benötigt die Schule innerhalb von drei Tagen. Ansteckende Krankheiten (z.B. Masern, Scharlach, Windpocken, aber auch Läuse) müssen in der Schule umgehend gemeldet werden, damit alle Eltern informiert werden können!

 

L wie Lesen

Am Anfang kann ihr Kind das, was es selbst geschrieben hat, nicht lesen. Das ist durchaus normal und kann recht lange dauern! Verlangen Sie daher keine Leseleistungen und pauken Sie nicht mit ihrem Kind. Es kann sonst schnell und dauerhaft die Lust verlieren! 

Viel Geduld, liebevolle Ermunterungen und aufrichtiges Lob motivieren jedes Kind mehr als Verbesserungen.

Erst am Ende des 2. Schuljahres sollten alle Kinder lesen können.

 

M wie Mathematik

Das Werk "Zahlenbuch" hilft ihrem Kind, die Welt der Mathematik mit Freude zu entdecken. Es rechnet von Anfang an im Zahlenraum bis 20, wenn es möchte auch weiter. Sie können ihr Kind unterstützen, indem Sie im Alltag alle Möglichkeiten nutzen, Dinge zu zählen, zusammenzuzählen, den Unterschied auszurechnen oder ihr Kind selbst bezahlen zu lassen.

 

N wie Namen

Bitte versehen Sie alle persönlichen Dinge mit dem Namen ihres Kindes. Das gilt für Kleidungsstücke und Turnzeug genauso wie für Hefte, Bücher, Stifte, Anspitzer usw. Dadurch ersparen sie sich selbst und uns viel Durcheinander.

 

O wie OGS

Die Wolfhelmschule bietet seit dem Schuljahr 2006/2007 vielen Familien einen "offenen Ganztag" an. Die SchülerInnen, die das Angebot nutzen, werden nach Unterrichtsschluss von unseren OGS-MitarbeiterInnen empfangen und bis mindestens 15.00 Uhr betreut. Alle Kinder erhalten innerhalb ihrer Gruppe ein ausgewogenes Mittagsessen. Anschließend findet in der jeweiligen Klasse die Hausaufgabenbetreuung statt. In der Zeit von 15.00 Uhr - 16.00 Uhr wird die Teilnahme an AGs ermöglicht, ist jedoch jedem freigestellt.

 

P wie Pause

Von 9.30 Uhr - 9.50 Uhr ist die erste Hofpause. Alle Kinder besitzen eine Klammer mit ihrem Namen, mit der sie sich bei der Pausenausleihe ein Spielgerät ausleihen können.

Um 9.50 Uhr frühstücken alle Kinder gemeinsam in der Klasse. Achten Sie auf ein ausgewogenes, gesundes Frühstück! eine Plastikdose hält das Brot frisch und hinterlässt die wenigsten Spuren im Ranzen.

Bitte achten Sie auf Trinkflaschen mit sicherem Verschluss. 

Die zweite Hofpause findet von 11.35 Uhr - 11.45 Uhr statt.

 

Q wie Quatsch

Kinder machen gerne Quatsch. das war schon immer so und wird auch so bleiben! Über Quatsch kann man lachen und das ist gesund :)

 

R wie Rituale

Rituale haben eine besondere Bedeutung im täglichen Schulleben. Der Tagesablauf, der einer bestimmten Ordnung unterliegt, gibt dem Kind das Gefühl von Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Wenn sich ein Kind z.B. darauf verlassen kann, dass es pünktlich auf den Schulweg geschickt und in der Schule von den LehrerInnen freundlich empfangen wird, so bekommt es das Gefühl, zu Hause und in der Schule gut aufgehoben zu sein.

 

S wie Schulweg

Bringen Sie ihr Kind möglichst nicht mit dem Auto zur Schule. Die Bewegung und der Kontakt zu MitschülerInnen tun ihrem Kind gut. Außerdem helfen Sie dabei, das Verkehrsaufkommen vor der Schule zu reduzieren und dadurch zusätzliche Gefahren zu vermeiden!

(Falls Sie doch das Auto nehmen müssen, bitten wir Sie dringend, nicht auf dem Parkplatz an der Schule und am Straßenrand vor der Schule zu parken.)

Es ist sehr wichtig den Schulweg mit ihrem Kind gut zu üben.

 

T wie Turnen

Damit den Kindern möglichst viel Zeit im SPortunterricht bleibt, sollte sich ihr Kind die Sportkleidung und die Schuhe ohne fremde Hilfe an- und ausziehen können. 

Der Turnbeutel (mit Namen!) darf an der Garderobe hängen bleiben. Am Wochenende sollte das Turnzeug zum Waschen mit nach Hause genommen werden.

 

U wie Unfall

Ihr Kind ist in der Schule und auf dem Schulweg unfallversichert. bitte melden Sie es in jedem Fall der Schule, wenn ihr Kind aufgrund einer verletzung in der Schule oder auf dem Schulweg einen Arzt aufsuchen muss.

 

V wie Vorlesen

Lesen Sie ihrem Kind oft vor! Wenn ihr Kind von schönen Geschichten gefesselt wird, wächst das Interesse am Lesen. Lassen Sie ihr Kind mitentscheiden, was vorgelesen wird. Später kann es dann z.B. im Wechsel mit ihnen lesen oder das Ende der Geschichte alleine lesen.

An unserer Schule findet an jedem Dienstag im Monat nach allen Ferien eine Vorlesestunde statt. Die Kinder wählen ein Buch aus. Die Lehrer, OGS-Fachkräfte und auch ELtern lesen vor.

 

W wie Werkstatt

Während der Arbeit an einer Werkstatt tun nicht alle Kinder das Gleiche, sondern wählen Lernangebote aus, die sie alleine oder mit anderen Kindern in eigenem Tempo bearbeiten können.

Die LehrerInnen treten dabei in den Hintergrund, da die Kinder sehr selbständig arbeiten.

 

XY ungelöst

ist eine Fernsehsendung, die sichan Erwachsene richtet und sicher für Kinder nicht geeignet ist. Das Gleiche gilt für viele "explosive" Sendungen auf den Fernsehkanälen, die Kindern Angst vor der Welt und dem Leben machen können.

Stattdessen sollten Kinder Vertrauen in die Zukunft gewinnen. Achten Sie also darauf, welche Sendungen ihr Kind schaut und dass es nicht zu viel Zeit am Computer verbringt.

Vergessen Sie nicht, dass Bewegung mit anderen Kindern an der frischen Luft einen wichtigen Ausgleich für ihr Kind schafft. 

 

Z wie Zeugnis

Am Ende des Schuljahres bekommt ihr Kind ein Zeugnis. Darauf stehen keine Zensuren, sondern ein Bericht über das Arbeits- und Sozialverhalten des Kindes und über das, was es gelernt hat. Sollte ihr Kind erhebliche Wissenslücken haben, wird mit ihnen über einen Verbleib in der Schuleingangsphase beraten.